Geschafft

Eine typische Geschichte über das Sterben und Erben. Oder etwa nicht?

Elisabeth Wackernagel ist tot. Ihr Vermögen erbt die Haushälterin. Die Familie ist schockiert.
Als Elisabeths Ehemann noch versucht, mit der neuen Situation fertigzuwerden, steht ein Detektiv vor der Tür. Der behauptet, Elisabeth sei ermordet worden. Aber von wem? Und woher kommen die Knochen, die der Gärtner auf dem Anwesen ausgräbt?
Während der ehemalige Hausherr Erkenntnisse gewinnt, auf die er lieber verzichtet hätte, entwickelt der Rest der Familie seine eigenen Methoden, um mit der Enttäuschung über das verlorene Erbe fertig zu werden.
Doch es gibt einiges, das nicht so ist, wie es scheint.

 

Nichts ist mehr sicher, wenn die Normalen zum Problem werden

Der Alltag der forensischen Psychiatrie in Frackhausen ist beschaulich, bis sich ein Serienmörder entschließt, wieder in seine Heimat zurückzukehren.
Der muss weg! Da sind sich die Ehemänner seiner Opfer einig. Leider greifen sie zu Mitteln, die den Chefpsychologen der Klinik in arge Bedrängnis bringen. Der versucht, in einer Welt der Selbstdarsteller und Egomanen seine brüchige Fassade aufrechtzuerhalten.
Der Leser bleibt mit der Frage zurück: Sitzt die Gefahr wirklich nur hinter den hohen Mauern? Die forensische Psychiatrie, in der es drunter und drüber geht. Für Liebhaber der burlesken Absurdität.

 

Eine Geschichte über fehlendes Vertrauen, Autonome und einen komischen Vogel

Muckeringen ist in Aufruhr. Der Bau einer Biogasanlage bedroht die Idylle. Ein paar Nachbarn sind wild entschlossen, den Kampf aufzunehmen. Leider sind sie dafür viel zu sehr mit sich und ihren eigenen Problemen beschäftigt.
Die unfreiwillige Symbiose lässt die trügerische Harmonie immer weiter bröckeln, bis einige das Wesentliche aus den Augen verlieren.
Muckeringen ist das Abziehbild einer Gesellschaft, die es in ihrer Winzigkeit nicht mehr allzu häufig gibt. Ein amüsanter Mikrokosmos der Eitelkeiten.